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das Land

Hinter den Bergen des Taygetos, an dessen Ausläufern im Süden des mittleren Ausläufers der mythenumwobenen griechischen Halbinsel Peloponnes, liegt die Mani – ein wilder, ursprünglicher Landstrich, geprägt von unwegsamen steinigen Hängen, durchbrochen von Terrassen und fruchtbaren Ebenen die sich zum Meer hin ergießen.

Hier wachsen silbern schimmernd die Olivenbäume umringt von Kräutern und Sträucher die das Landschaftsbild prägen.

Meist klein zurückgeschnitten, da sonst das Ernten der Oliven in den Hanglagen und zwischen den kalkhaltigen Felsen nahezu unmöglich wäre. Der teils karge Untergrund erscheint auf den ersten Blick denkbar ungeeignet für den Olivenanbau, dabei sind es gerade die kargen kalkhaltigen Böden die der Olivenbaum liebt.

Nicht umsonst gilt die Mani weltweit als eines der besten Produktionsgebiete für Olivenöl und das schon seit der Antike.
Hier findet man teilweise noch das stille, kaum berührte Griechenland mit seinen freundlichen und doch verschlossen wirkenden Menschen,
die in völligem Gleichklang mit dem Rhythmus ihrer Natur und der Landschaft leben, ebenso das Kafenion als zentraler Ort des Dorfgeschehens und die Dorftaverne die ganz ohne Anbiederungen an moderne Tourismusgewohnheiten auskommt.
Die äußere Mani, der Landstrich in dem wir Zuhause sind beginnt südlich von Kalamata und endet im eigentlichen Hauptort der Mani "Areopoli". Von hier bis zum Kap Tainaron, der südlichste Punkt griechischen Festlandes, erstreckt sich die innere Mani.

Ziemlich genau auf halben Weg zum Kap, in der Ortschaft Thalames 50 km südlich von Kalamata und 15 Kilometer vor Areopoli, direkt an der einzigen Verbindungsstraße steht unsere Morea Ölmühle. 

 
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über uns

Unsere Mühle ist eine der letzten verbliebenen traditionellen Steinmühlen auf dem Peloponnes bzw. in Griechenland.

Bis vor 30 Jahren der weltweite Standart der Olivenölgewinnung und in seiner Art eine Fortsetzung einer tausende Jahre alten Tradition, sind diese Mühlen heutzutage weitestgehend verschwunden. Ersetzt wurden sie durch wesentlich wirtschaftlicher arbeitende Maschinen. So werden die Oliven heute nicht mehr mit Steinen zermahlen, sondern mit Messern oder Hammerwerken zerkleinert. Einen Pressvorgang im eigentlichen Sinn gibt es nicht mehr. Hier kommt ein sogenannter Dekanter zum Einsatz, eine Art horizontal angeordnete Zentrifuge, die permanent das Öl - Fruchtwassergemisch von den festen Bestandteilen trennt. 

Im Ergebnis kann so mit weniger Mitarbeitern wesentlich schneller eine größere Menge Olivenöl hergestellt werden.

Auf die Größe unserer Mühle bezogen bedeutet dies, dass wir bei gleichen Aufwand nur etwa 10 bis 15 Prozent des Ertrags einer modernen Mühle produzieren können und wir dadurch nicht nur weniger Ertrag, sondern auch die doppelten Herstellungskosten haben. Nur die alleinige Selbstvermarktung unseres Olivenöls ermöglicht den Fortbestand dieses alten Handwerks der traditionellen Presskunst.

 
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die Ernte

Ganz nach Jahresverlauf und Reifegrad der Oliven beginnt die Ernte zwischen Anfang bis Mitte November und endet teils erst im Februar des Folgejahres. Geerntet wird vornehmlich noch von Hand mit Stöcken, Kämmen oder kleinen elektrischen Erntehelfern, da die kleinen Parzellen und steinigen Hanglagen den Einsatz großer Erntemaschinen unmöglich machen.

Geerntet wird jeden Tag von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang sowie es das Wetter zulässt. Dementsprechend laufen auch die Mühlen fast Tag und Nacht auf Hochtouren. Um die beste Qualität zu erhalten, müssen die Oliven so frisch als irgend möglich nach dem Ernten zur Mühle gebracht werden um dort zeitnah weiterverarbeitet zu werden. Im besten Fall geschieht dies am gleichen Tag. Je frischer die Oliven verarbeitet werden, desto niedriger ist der Säuregehalt des Öls, also der Anteil an freien Fettsäuren.

Sicherlich ist ein niedriger Säuregehalt ein Qualitätskriterium, allerdings ist für uns letztlich der Geschmack entscheidend.

Die Oliven können nicht jedes Jahr den gleich niedrigen Säuregehalt aufweisen. Dies ist neben der Frische der Verarbeitung auch von den nicht zu beeinflussbaren Umweltfaktoren wie Sonne, Niederschlagsmenge etc. abhängig. Einen entscheidenden Unterschied macht auch der Reifegrad. Hier kann man feststellen, dass umso grüner die Oliven sind desto niedriger der Säuregrad. Wer hier nur auf Säuregrade schielt, verkennt schlicht das Produkt und verzichtet zugunsten dieses einen Parameters auf einen ausgewogenen Geschmack, der nur durch ein gut ausgewogenes Verhältnis von grünen und reiferen, dunkleren Früchten entstehen kann. Der gesetzliche Grenzwert liegt bei einer extra vergine Qualität bei 0,8%, wobei wir mit einem internen Maximalwert von 0,4% arbeiten, meist aber im Bereich 0,2% bis 0,3%.
 

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Mühlen Laden

Unseren kleinen Mühlen Laden betreiben wir direkt neben unserer Mühle in einem kleinem Bergdorf in Thalames.

Wer auf der Suche nach Olivenöl, Oliven & Kapern, Olivenholz, Honig, Kosmetik etc. ist, ist bei uns richtig.

Besuchen können Sie uns immer in der Saisonzeit (Mai - Oktober).

Adresse: MOREA - Mühle, 24023 Thalames, Peloponnes/Griechenland

 

Unsere Öffnungszeiten sind:

Dienstag bis Samstag: 11 Uhr bis 17 Uhr

Sonntag: 10 Uhr bis 14 Uhr

(Unser Mühlen Laden ist nur über die Saison geöffnet!!!  Mai - Oktober)

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!